In drei Sätzen: Seit der Euro-Einführung sind die Preise so explodiert (in manchen Bereichen des täglichen Lebens um 40 Prozent), dass die Löhne zumindest teilweise nachziehen mussten. Das hat die ohnehin schwache Industrie noch weniger wettbewerbsfähig werden lassen. Und dann kam die Finanzkrise, die alle drei Säulen der griechischen Wirtschaft (Schifffahrt, Tourismus und Bau) extrem getroffen hat. 15 Prozent des BIP weg, mehr als in jedem anderen Euroland. Und in dieser Situation begannen die Banken, gegen Griechenland zu zocken. Das war dann das.

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Zwei Stunden diskutieren sie. Die Parlamentarier sind unsicher. Ringen mit sich. Im Herbst 2008 erst haben sie doch diesen 500-Milliarden-Euro-Rettungsschirm für die Banken aufgespannt. Und jetzt soll das schon wieder passieren? Sollen schon wieder schnelle Milliarden fließen? Soll sich die Politik erneut von den Märkten treiben lassen? Sie suchen nach Auswegen.

Wenn sie schon zahlen müssen, wie können sie dann wenigstens zeigen, dass die Politik bestimmt und nicht die anonymen Marktkräfte?

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